Flüssige Teichfolien für den Teichbau

Flüssige Teichfolien sind die wohl am flexibelsten einsetzbaren Teichabdichtungen. Sie sind leicht zu verarbeiten, lassen sich auf nahezu alle festen Untergründe in jeder beliebigen Form aufbringen und sind sehr langlebig. Flüssige Teichfolie kann man mit dem Pinsel oder der Rolle aufbringen. Im professionellen Teichbau werden Flüssigfolien auch oft mit speziellem Gerät gespritzt.

Anwendungsfälle für flüssige Teichfolien

Flüssige Teichfolie ist als Abdichtung für alle festen Untergründe geeignet. Die Oberflächen sollten trocken, sauber und Rissfrei sein. Flüssigfolie haftet sehr gut auf Beton, Putz und Metall. Nur auf PE-Oberflächen können die meisten Flüssigfolien nicht haften. Die Flüssigfolie ist auch in ausgehärtetem Zustand recht flexibel und kann auftretende Risse überspannen. Dehnungsfähigkeit je nach verwendeter Flüssigfolie bis zu 400%. Die Beschichtungen sind meist Lebensmittelecht und können auch im Trinkwasserbereich eingesetzt werden. So eignen sie sich zur Abdichtung von Teichen, Zisternen, Bachläufen und allen Fällen in denen man eine zuverlässige Abdichtung benötigt.

Verarbeitung von flüssiger Teichfolie

Vor dem Aufbringen der flüssigen Teichfolie sollte der Untergrund trocken, sauber und fettfrei sein. Lose Teile des Untergrund muss man vorher entfernen und gegebenen Falls ausbessern. Für feuchte Untergründe gibt es spezielle Primer, die auch in dem Fall eine ausreichende Haftung herstellen.

Die erste Schicht der Flüssigfolie wird meist verdünnt aufgebracht um eine bessere Haftung zu bekommen. Meist werden 2-3 Anstriche ausreichend sein. Zwischen den einzelnen Schichten sollte man die Oberflächen antrocknen lassen. Ecken und Kanten kann man zur Verstärkung ein mal vorstreichen. Für senkrechte oder überhängende Bereiche sollte man die Flüssigfolie mit Verdickungsmittel eindicken. So verhindert man zuverlässig ein Ablaufen der Beschichtung auch bei höheren Schichtdicken. Entsprechende Verdickungsmittel werden von den Herstellern angeboten. Nahezu alle flüssigen Teichfolien sind ohne Härter zu verarbeiten. Bei lösungsmittelhaltigen Teichfolien muss auf genügend Belüftung geachtet werden. Bei Verarbeitung in geschlossenen Räumen, wie Brunnen oder Zisternen, kann ein Atemschutz notwendig sein.

Bei flachen Becken arbeitet man von innen nach außen. Bei senkrechten Seitenwänden werden zuerst die Wände gestrichen und dann der Boden. An den Ansatzstellen sollte man überlappend arbeiten. Bei der Verarbeitung der flüssigen Teichfolien mit der Rolle sollte man auf alle Fälle die Ecken mit einem Pinsel etwa 10 auf 10 cm vorstreichen. Man sollte die Beschichtung deutlich über die Wasseroberfläche weiterführen um zu verhindern das bei Wasserstandsschwankungen oder im Winter wenn es auf das Eis regnet, das Wasser in den Untergrund eindringt. Dies würde zu einem Auffrieren des Untergrunds führen.

Verschiedene flüssige Teichfolien

Gängige Teichfolien basieren auf Bitumen oder Polyurethan. Die bitumenbasierenden Flüssigfolien sind schwarz, auf Polyurethan basierende, so zum Beispiel die flüssige Folie von Impermax, werden sie in vielen verschiedenen Farben angeboten. Auch durchsichtige Flüssigfolien kann man bekommen. Diese eignen sich besonders für die Sanierung von Schwimmbädern und Pools. Wichtig für den Einsatz im Freien ist, dass die Flüssigen Teichfolien UV-beständig sind, was aber bei allen angebotenen flüssigen Teichfolien gegeben ist.

Teichfolien bei Teichbau-Profi

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